
Kaffeerösterei August Munchausen
Bremen
Über die Kaffeerösterei August Munchausen
August Münchhausen gründete 1935 ein Versandgeschäft für Kaffee und Tee. 1938 zog die junge Firma an den Geeren 24 in Bremen und erwarb eine eigene Röstanlage. Dort röstet sie bis heute. Die Tochter des Gründers, Dr. Ilse Münchhausen-Prüße, und seine Enkelin Natalie Münchhausen-Prott setzen den Betrieb in dritter Generation fort.
Der Gothot von 1958
Der Trommelröster der Firma Gothot stammt aus dem Baujahr 1958 und ist immer noch im Einsatz. Im Langzeitverfahren bleibt der Kaffee etwa zwölf bis zwanzig Minuten bei Temperaturen um 200 Grad in der Trommel. Eine Röstmeisterin oder ein Röstmeister überwacht den Vorgang von Anfang bis Ende und reduziert oder steigert die Hitze bei Bedarf. Danach kühlt kalte Luft den Kaffee auf dem Kühlsieb ab. Es folgt die Handverlese.
Seit 2003 in den Anbauländern
Seit 2003 fährt die Rösterei zu den Erzeugern. Den Anfang machte Honduras. Im Oktober 2003 reiste Dr. Münchhausen-Prüße dorthin, zum Projekt RAOS. Äthiopien stand mehrfach auf dem Plan: 2005 Gololcha im Harrar-Gebirge, 2010 die Region Sidamo, 2015 Wukro zur Eröffnung des dortigen Museums. 2008 ging es nach Utengule in Tansania, 2013 zum Projekt Lampocoy in Guatemala, 2016 und 2020 zum Projekt Kedovo in Kenia. Costa Rica kam 2018 mit dem Nama-Projekt dazu, Peru im selben Jahr mit Chan und 2022 mit Cusco.
Ab Werk und über den Handel
Am Geeren 24 verkauft die Rösterei ab Werk. Führungen gibt es auch: Einzelpersonen und Kleingruppen sehen bei den offenen Terminen eine Röstvorführung und verkosten verschiedene Kaffees. Bestellungen laufen über den Webshop oder direkt per Telefon und E-Mail. Feinkostgeschäfte, Weinhandlungen, Bäckereien und Cafés führen den Kaffee ebenfalls; eine Händlerliste und eine Gastroliste nennen die Adressen.
Cerrado und Gedeo
Der Red Ruby wächst in der brasilianischen Region Cerrado, als Varietät Mundo Novo und Catuai, aufbereitet natural. Er erreicht nach SCA-Wertung 85,25 Punkte. Der Yirgacheffe stammt aus Äthiopien. Sein Anbaugebiet ist die Gedeo-Zone südlich des Distrikts Sidama, 1500 bis 2200 Meter hoch. Nur ein kleiner Teil der dortigen Ernte trägt den Gütenamen Yirgacheffe.
„Die Kaffeerösterei August Münchhausen ist die älteste noch in Familienhand befindliche bremische Traditionsrösterei."
Zuletzt geprüft am
Ausstattung & Merkmale
- Onlineshop
- Werksverkauf
- Bio-zertifiziert
- Sortenreine Kaffees
Häufige Fragen zur Kaffeerösterei August Munchausen
Seit wann gibt es die Kaffeerösterei August Münchhausen?
August Münchhausen gründete die Kaffeerösterei August Münchhausen 1935 als Versandgeschäft für Kaffee und Tee. 1938 zog das Unternehmen an den Geeren 24 in Bremen und erwarb eine eigene Röstanlage.
Wer führt die Kaffeerösterei August Münchhausen heute?
Dr. Ilse Münchhausen-Prüße, die Tochter des Gründers, und Natalie Münchhausen-Prott, seine Enkelin, setzen die Kaffeerösterei August Münchhausen in dritter Generation fort.
Wie röstet die Kaffeerösterei August Münchhausen ihren Kaffee?
Die Kaffeerösterei August Münchhausen röstet im Langzeitverfahren, in einem 1958 gebauten Trommelröster der Firma Gothot. Der Kaffee bleibt etwa zwölf bis zwanzig Minuten bei Temperaturen um 200 Grad in der Trommel, kühlt auf dem Kühlsieb mit kalter Luft ab und geht durch die Handverlese.
Wo kann man Kaffee der Kaffeerösterei August Münchhausen kaufen?
Die Kaffeerösterei August Münchhausen verkauft am Geeren 24 in Bremen ab Werk und nimmt Bestellungen über ihren Webshop, per Telefon und per E-Mail an. Außerdem führen Feinkostgeschäfte, Weinhandlungen, Bäckereien und Cafés den Kaffee; eine Händlerliste und eine Gastroliste nennen die Adressen.
Kann man bei der Kaffeerösterei August Münchhausen bei der Röstung zusehen?
Ja. Die Kaffeerösterei August Münchhausen bietet offene Führungen für Einzelpersonen und Kleingruppen an, mit Röstvorführung und Verkostung. Für Gruppen vereinbart die Rösterei individuelle Termine.
Woher stammen die Kaffees der Kaffeerösterei August Münchhausen?
Die Kaffeerösterei August Münchhausen führt sortenreine Kaffees und Mischungen, darunter den Red Ruby aus der brasilianischen Region Cerrado mit 85,25 Punkten nach SCA-Wertung und einen Yirgacheffe aus der äthiopischen Gedeo-Zone in 1500 bis 2200 Metern Höhe. Seit 2003 reist der Betrieb in die Ursprungsländer, unter anderem nach Honduras, Kenia und Peru.





