
Rösterei Café Sophie
Mecklenburg-Vorpommern
Über die Rösterei Café Sophie
Antje Prolingheuer röstet den Kaffee für das Café Sophie in Hagenow. Im Mai 2014 eröffnete das Lebenshilfewerk Hagenow im ehemaligen Ratskeller sein erstes inklusives Café. Zehn Beschäftigte des Lebenshilfewerks arbeiten dort. Rösterei und Café gehören zu den Hagenower Werkstätten. Der Röster steht im Café.
Dreizehn bis zwanzig Minuten
Im Trommelröster dauert eine Röstung 13 bis 20 Minuten. Es sind 200 Grad. Welche Temperatur und welche Röstzeit zu einer Sorte passen, testet das Café Sophie vorher in Proberöstungen.
Von Marcala bis Kaffa
Der Länderkaffee Honduras-Bio stammt aus Marcala. Dort haben sich rund 70 Frauen der Volksgruppe der Lenca zur Initiative APROLMA zusammengeschlossen und bauen den Kaffee kontrolliert biologisch an. Das Lebenshilfewerk kauft ihn direkt ein, ohne große Zwischenhändler. Aus derselben Region kommt die eine Hälfte der Mischung Fair Lady, von der Kaffeeorganisation COMSA mit ihren heute etwa 830 Mitgliedern. Peru liefert die zweite Hälfte. Dort baut die Erzeugerorganisation SILVESTRE an. Der Länderkaffee Äthiopien stammt von der KUTI Kooperative mit etwa 410 Mitgliedern, die in der Provinz Kaffa im Südwesten Äthiopiens liegt; die Kaffeekirschen werden dort von Hand geerntet. Fair Lady, Peru-Bio entkoffeiniert und Honduras-Bio tragen das EU-Bio-Siegel. Das Fairtrade-Siegel führen Peru-Bio entkoffeiniert, Fair Lady und der Länderkaffee Äthiopien.
Rösten für andere
Die Rösterei nimmt Fremdröstungen an. Wer seinen Rohkaffee nicht selbst rösten kann, vereinbart mit der Röstmeisterin einen Termin für eine Proberöstung, bei Bedarf auch für mehrere. Unter dem Titel „Unser Kaffee – Ihre Marke" wird aus dem eigenen Kaffee die Mischung des Kunden, von der Bohne bis zur Verpackung.
Kaffee im Ratskeller
Die Kaffeespezialitäten im Café entstehen aus der eigenen Röstung. Wer mag, bekommt sie mit dem entkoffeinierten Peru-Bio. Laktosefrei geht auch. Coffee to go kommt in den Recup-Pfandbecher, das Mittagessen zum Mitnehmen in den Rebowl-Behälter. Kaffee und Schokolade gibt es im Onlineshop.
„Inklusion ist Teamsache. 10 inklusive Arbeitsplätze machen das Café Sophie zu einem Ort der Begegnung."
Zuletzt geprüft am
Ausstattung & Merkmale
- Eigenes Café
- Onlineshop
- Bio-zertifiziert
- Mehrwegverpackung
- Entkoffeiniert
- Teeangebot
Häufige Fragen zur Rösterei Café Sophie
Wer röstet den Kaffee der Rösterei Café Sophie?
Antje Prolingheuer röstet den Kaffee der Rösterei Café Sophie in Hagenow. Sie ist dort die Röstmeisterin und arbeitet am Trommelröster.
Wie röstet die Rösterei Café Sophie ihren Kaffee?
Die Rösterei Café Sophie röstet im Trommelröster bei 200 Grad. Eine Röstung dauert dort 13 bis 20 Minuten. Welche Temperatur und Röstzeit zu einer Sorte passen, testet der Betrieb vorher in Proberöstungen.
Welche Sorten der Rösterei Café Sophie tragen ein Bio- oder Fairtrade-Siegel?
Bei der Rösterei Café Sophie tragen Fair Lady, Peru-Bio entkoffeiniert und Honduras-Bio das EU-Bio-Siegel. Das Fairtrade-Siegel führen Peru-Bio entkoffeiniert, Fair Lady und der Länderkaffee Äthiopien.
Woher bezieht die Rösterei Café Sophie ihren Rohkaffee?
Der Länderkaffee Honduras-Bio der Rösterei Café Sophie stammt aus Marcala, wo ihn die Fraueninitiative APROLMA biologisch anbaut; das Lebenshilfewerk kauft ihn direkt ein, ohne große Zwischenhändler. Die Mischung Fair Lady kommt je zur Hälfte von COMSA aus der Region Marcala und von SILVESTRE in Peru, der Länderkaffee Äthiopien von der KUTI Kooperative in der Provinz Kaffa.
Röstet die Rösterei Café Sophie auch fremden Rohkaffee?
Ja. Die Rösterei Café Sophie übernimmt Fremdröstungen; Termine für eine oder mehrere Proberöstungen laufen über die Röstmeisterin. Unter dem Titel „Unser Kaffee – Ihre Marke" entstehen außerdem aus dem eigenen Kaffee individuelle Mischungen, von der Bohne bis zur Verpackung.
Wer betreibt die Rösterei Café Sophie?
Die Rösterei Café Sophie gehört zu den Hagenower Werkstätten der Lebenshilfewerk Hagenow gGmbH in der Langen Straße 33 in Hagenow. Das Café eröffnete im Mai 2014 im ehemaligen Ratskeller als erstes inklusives Café des Trägers, zehn Beschäftigte des Lebenshilfewerks arbeiten dort.



