Kaffeemacher:innen
Nordrhein-Westfalen
Über die Kaffeemacher:innen
Die Kaffeemacher:innen rösten im Gundeldinger Quartier in Basel Spezialitätenkaffees ihrer Partner. Ihr Giesen-Röster fasst 30 Kilogramm, die Luft reinigt ein Reicat-Katalysator. Mit der Farm Santa Rita in Nicaragua sind sie selbst Produzenten geworden. Dazu kommen Cafés in Basel. Der deutsche Standort ist Dinslaken.
Drei Röstkategorien in der Trommel
Filterkaffees laufen in Chargen von 12,5 Kilogramm und brauchen 8:20 bis 9:50 Minuten. Für hellere Espressoröstungen füllt das Team 20 Kilogramm ein, nach 11:30 bis 12:40 Minuten ist die Charge fertig. Kräftigere Espressoröstungen bleiben als volle 30-Kilo-Charge 14 bis 15 Minuten in der Trommel, bei höherer Endtemperatur. Danach folgt der Entsteiner. In den Color Sorter kommen nur bestimmte Kaffees. Sauger befördern den Kaffee in die halbautomatischen Abfüllanlagen. Die Beutel füllt und versiegelt das Team von Hand.
25 Rohkaffees im Jahr
Aus dem weltweiten Angebot wählen die Kaffeemacher:innen jährlich rund 25 Rohkaffees aus. Im Team arbeiten Q-Grader. Nadja Schwarz leitet als Q-Graderin für Arabica und Robusta die Sensorikkurse, David Wistorf führt die Buchhaltung. Seit 2022 begleiten die Kaffeemacher:innen in der Sierra de Zongolica in Mexiko eine junge Bio-Kooperative, das Toca-Projekt; 2024 baute die Gruppe ein Microbeneficio und verarbeitet ihre Kaffeekirschen seither zentral, ein Co-Investment machte aus den Käufern Partner. Mit der Apas-Kooperative in Brasilien stiegen sie 2022 auf die biologische Produktion um und kaufen heute fast deren gesamte Bio-Ernte auf. Mit der Rancho San Felipe in Mexiko haben sie einen entkoffeinierten Kaffee aufgesetzt, bei dem Anbau, Verarbeitung, chemiefreie Entkoffeinierung und Verschiffung in einem Radius von 80 Kilometern liegen. Macenta Beans in Guinea macht Robusta zu Spezialitätenkaffee und schützt dabei den Regenwald. Die Bio-Kontrollstellennummer lautet DE-ÖKO-039.
Cafés und Kurse
Das Café frühling steht im Kleinbasel, das KM-Café auf der Passarelle im Bahnhof Basel SBB. Dazu kommt das Café sommer. Ausgeschenkt werden wechselnde sortenreine Kaffees und Blends aus den eigenen Röstungen. Barista-Kurse geben die Kaffeemacher:innen in Basel und in Dinslaken, vom kurzen Einstieg bis zum Fortgeschrittenenkurs. Büros, Unternehmen und Cafés beliefern sie im Abo, angepasst auf den Verbrauch; für ermäßigte Konditionen liegt die Mindestmenge je nach Kaffee bei 10 oder 16 Kilogramm im Monat. Wer eine eigene Linie will, bekommt den Kaffee auf Anfrage unter eigenem Etikett.
Gewinne bleiben im Betrieb
Die Kaffeemacher:innen führen ihr Unternehmen nach eigenen Angaben sinn- und zweckorientiert und haben das in den Statuten der GmbH und im Handelsregister verbrieft. Gewinne entnehmen sie nicht, sondern investieren sie in den Zweckbetrieb. Seit 2022 arbeiten sie an eigenen Rechnern für ihren ökologischen Fußabdruck, unter anderem auf der Kaffeefarm. In einem Transparenzbericht legen sie offen, was hinter ihren Rohkaffeepreisen steckt. Im eigenen Blog testen sie Espressomaschinen und Mühlen nach selbst gesetzten Prinzipien. Dazu läuft ein Podcast.
„Es gibt keinen einzigen fairen und gerechten Kaffeepreis - diese sind kontextuell und saisonal unterschiedlich."
Zuletzt geprüft am
Ausstattung & Merkmale
- Eigenes Café
- Onlineshop
- Kaffeekurse
Häufige Fragen zur Kaffeemacher:innen
Wo rösten die Kaffeemacher:innen ihren Kaffee?
Die Kaffeemacher:innen rösten im Gundeldinger Quartier in Basel auf einem Giesen-Röster mit 30 Kilogramm Fassungsvermögen. Die Luft reinigt ein Reicat-Katalysator. Der deutsche Standort des Betriebs ist Dinslaken.
Welche Cafés betreiben die Kaffeemacher:innen in Basel?
Die Kaffeemacher:innen betreiben das Café frühling im Kleinbasel, das KM-Café auf der Passarelle im Bahnhof Basel SBB und das Café sommer. Ausgeschenkt werden wechselnde sortenreine Kaffees und Blends aus den eigenen Röstungen.
Woher beziehen die Kaffeemacher:innen ihren Rohkaffee?
Die Kaffeemacher:innen kaufen pro Jahr rund 25 verschiedene Rohkaffees ein. Dazu zählen die eigene Farm Santa Rita in Nicaragua, das Toca-Projekt in der mexikanischen Sierra de Zongolica, die Apas-Kooperative in Brasilien, die Rancho San Felipe in Mexiko und Macenta Beans in Guinea.
Wie röstet die Rösterei Kaffeemacher:innen Filterkaffee und Espresso?
Die Kaffeemacher:innen unterscheiden drei Röstkategorien: Filterkaffees in Chargen von 12,5 Kilogramm über 8:20 bis 9:50 Minuten, hellere Espressoröstungen mit 20 Kilogramm über 11:30 bis 12:40 Minuten und kräftigere Espressoröstungen als 30-Kilo-Charge über 14 bis 15 Minuten.
Bieten die Kaffeemacher:innen Barista-Kurse an?
Ja. Die Kaffeemacher:innen geben Barista-Kurse in Basel und in Dinslaken, vom kurzen Einstieg bis zum Fortgeschrittenenkurs. Die Sensorikkurse leitet Nadja Schwarz, Q-Graderin für Arabica und Robusta.
Beliefern die Kaffeemacher:innen Büros und Cafés?
Die Kaffeemacher:innen liefern an Büros, Unternehmen und Cafés im Abo, angepasst auf den Verbrauch. Für ermäßigte Konditionen liegt die Mindestmenge je nach Kaffee bei 10 oder 16 Kilogramm im Monat. Auf Anfrage gibt es den Kaffee als Private-Label-Linie unter eigenem Etikett.
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